Vielleicht ist genau das der Grund, warum du noch zögerst: Die Vorstellung, während einer Sitzung die Kontrolle zu verlieren. Nicht mehr Herr deiner eigenen Worte zu sein. Vielleicht sogar Dinge zu tun, die du gar nicht willst. Diese Sorge höre ich häufiger als jede andere, wenn Menschen mit mir über Hypnose sprechen. Zeit, ehrlich zu klären, was wirklich dahintersteckt – und dir eine Methode zu zeigen, bei der diese Sorge erst gar nicht entsteht.

Woher das Bild vom Kontrollverlust stammt

Die meisten Vorstellungen davon stammen aus dem Fernsehen. Show-Auftritte auf der Bühne. Menschen, die scheinbar wie Marionetten Anweisungen folgen. Sie gackern wie ein Huhn oder tanzen zu Musik, die nur sie hören. Das sieht nach völligem Kontrollverlust aus. Genau dieses Bild bleibt hängen, obwohl es mit einer echten Sitzung wenig zu tun hat. Auf der Bühne werden gezielt Menschen ausgewählt, die besonders mitspielen wollen. Dazu kommt der Gruppendruck vor Publikum. Eine seriöse Praxis hat mit diesem Schauspiel nichts gemeinsam. Trotzdem hält sich das Bild hartnäckig, weil es einfach die eindrücklichste Vorstellung ist, die uns zu diesem Wort einfällt. Kein Wunder, dass daraus schnell eine Sorge wird, sobald man selbst über eine Sitzung nachdenkt.

Was in einer echten Sitzung tatsächlich passiert

Eine seriöse Hypnosesitzung beginnt mit einem ausführlichen Vorgespräch. Ziele, Erwartungen und offene Fragen werden vorher besprochen, nicht erst währenddessen. Erst danach folgt die eigentliche Hypnose. Du bleibst dabei die ganze Zeit bei Bewusstsein. Du hörst jedes Wort. Du nimmst deine Umgebung wahr. Und du könntest den Zustand jederzeit selbst beenden, wenn du es wolltest. Diese Methode funktioniert überhaupt nur, wenn du mitmachst – kein Therapeut kann dich gegen deinen Willen dorthin versetzen. Der Zustand ist eher mit dem Moment kurz vor dem Einschlafen vergleichbar: Wach und trotzdem schon sehr entspannt. Du bist dabei aufmerksamer, nicht weniger aufmerksam. Nur eben sehr nach innen gerichtet. Am Ende führt dich der Therapeut sanft wieder heraus, und ihr besprecht gemeinsam, was du erlebt hast.

Warum die Sorge oft trotzdem bleibt

Diese Erklärung hilft im Kopf. Trotzdem bleibt bei vielen ein Rest Unbehagen. Das liegt daran, dass sich das Unbehagen, Vertrauen und Kontrolle abgeben zu müssen, nicht allein durch Wissen auflösen lässt. Wer es gewohnt ist, immer den Überblick zu behalten, tut sich schwer damit, sich auf einen unbekannten Zustand einzulassen. Gerade Menschen, die durch Stress oder Erschöpfung ohnehin am Rand ihrer Kräfte sind, wollen sich in genau diesem Moment nicht auch noch fallen lassen müssen. Oft sind es ausgerechnet die Menschen mit dem größten Bedürfnis nach Veränderung, die sich im Alltag am wenigsten erlauben, die Kontrolle abzugeben – im Job, in der Familie, überall. Diese Zurückhaltung ist nachvollziehbar, kein Zeichen von Schwäche. Und genau an diesem Punkt setzt für mich eine andere Methode an.

Warum ich statt mit Hypnose mit Klopfakupressur arbeite

Bei der Klopfakupressur, auch Meridianklopfen genannt, stellt sich diese Frage praktisch nicht. Du sitzt mir gegenüber, bist die ganze Zeit wach und ansprechbar. Mit deinen eigenen Fingerspitzen beklopfst du bestimmte Punkte an deinem Körper, während du über das sprichst, was dich belastet. Es gibt keinen Moment des Loslassens, den du erst erlernen müsstest. Du behältst die ganze Zeit die Fäden in der Hand – wörtlich und im übertragenen Sinn. Für Menschen, denen die Kontrolle über die Situation besonders wichtig ist, kann genau das der entscheidende Unterschied sein. Beide Wege können wirken. Das Meridianklopfen passt für dieses eine Bedürfnis oft einfach besser, weil dein wacher Verstand die ganze Zeit mit im Raum bleibt.

Manche Klient*innen erzählen mir, dass allein das Wissen um diesen Unterschied ihnen den ersten Schritt leichter gemacht hat. Sie mussten sich nicht erst überwinden, einer fremden Trance zu vertrauen. Sie konnten einfach anfangen – mit vollem Bewusstsein, von der ersten Minute an. Und haben dadurch schnell eigene Erfolge erlebt.

Du entscheidest, wie viel du loslässt

Mehr zum Thema Hypnose findest du in einem eigenen Artikel: "Hypnose in Elmshorn - und warum ich stattdessen mit Klopfakupressur arbeite".

Wenn dich die Sorge vor Kontrollverlust bisher davon abgehalten hat, überhaupt aktiv zu werden, dann lass uns einfach unverbindlich sprechen. Du musst dabei nichts riskieren, was sich falsch anfühlt. Im kostenlosen Kennenlerngespräch erkläre ich dir genau, wie Klopfakupressur abläuft – ohne Kassensystem, meist mit einem Termin innerhalb von 14 Tagen. Du entscheidest jederzeit selbst, wie viel du zeigst und wie viel du (noch) für dich behältst.

In meiner Praxis für Psychotherapie in Elmshorn begleite ich viele Menschen, die genau das erleben.

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Zum Weiterlesen:

Wenn aus deinen Sorgen plötzlich akute Angstattacken werden, lies auch meinen Artikel "Panikattacken in Elmshorn. Hilfe ohne Wartezeit".